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Die Schrift als  Bildzeichen, Symbole und Wörter (aus Buchstaben) war eine Möglichkeit, Sprache (Namen, Gegenstände, Zeiten, Tätigkeiten, Mengen u. a.) zu dokumentieren (festzuhalten). Die deutsche Sprache besitzt eine eher "grobe" Laut-Zeichen-Zuordnung. Mit den Schriftzeichen (Grapheme) werden Phoneme (Vokale und Konsonanten) grob dargestellt. Diese Buchstabenschrift (alfabetische Schrift) ist eine griechisch-römische (lateinische) Schrift.

Je nach Land, Beschreib-Material und Schreibwerkzeug entstanden unterschiedliche Wort-, Silben- und Lautzeichen:

  • In China wurden auf Papier mit Tusche und Pinsel, Wort- und Silbenzeichen (Logogramme, Idiogramme) geschrieben (gezeichnet).  
    Tor Baum Feuer Mensch Fluss Berg
  • Im Zweistromland (Mesopotamien) auf Tonplatten mit Holzstäbchen ("Buchstabe") entstand die Keilschrift.
  • In Ägypten auf Stein mit dem Meißel und auf Papyrus mit Tinte und Rohrfeder eine Bilderschrift (Piktogramme, Hieroglyphen).
Keilschrift            chinesisch           Bilderschrift        
  • Bei den Phöniziern, Griechen und Römern entstanden Alfabete für eine Lautschrift (geometrische Zeichen). In den Klöstern und Kanzleien schrieb man auf Papyrus oder Pergament die Urkunden und Bücher (codices).
  • Bei den Arabern eine Konsonatenschrift (fortlaufend-kursiv, von rechts nach links).
  • In den skandinavischen Ländern die Runen
    
Griechisch-Etruskisches Alfabet                      Kanzleischrift (Nürnberg)                          Grundschrift (ab 2011)

Literatur:

www.typolexikon.de/schriftgeschichte
de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schrift
gda.bayern.de/DigitaleSchriftkunde

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